
Informationen zum Kurs 26802C Weiterbildung zur traumapädagogischen Fachkraft, Modul 2 - 6 Zertifkikatskurs
| Status |
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|---|---|
| Kursnummer | 26802C |
| Kurstitel | Weiterbildung zur traumapädagogischen Fachkraft, Modul 2 - 6 Zertifkikatskurs |
| Dozent(en) | Andrea Galitz |
| Veranstaltungsort | Erftstadt-Dirmerzheim, AWO Ortsverein, Lourdesweg 3 |
| Zeitraum | Do. 02.07.2026 - Fr. 30.04.2027 |
| Uhrzeit | 09:00 - 16:15 |
| Dauer | 10 Termine / 80 UE |
| Kosten | 1100,00 € |
| Max. Teilnehmerzahl | 14 |
| Freie Plätze | 0 |
| Zielgruppe | Erwachsene allgemein |
Kurs ist ausgebucht
Informationen zu Kursort(en)
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Dozent(en) / Dozentin(nen) für Kurs "Weiterbildung zur traumapädagogischen Fachkraft, Modul 2 - 6 Zertifkikatskurs" (26802C)
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Name Dozent Andrea Galitz Beruf: Dipl.Pädagogin, Supervisorin, Traumapädagogin,Coach Schulausbildung Kurse des Dozenten
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Einzeltermine für Kurs 26802C Weiterbildung zur traumapädagogischen Fachkraft, Modul 2 - 6 Zertifkikatskurs
| Datum | Zeit | Straße | Ort |
|---|---|---|---|
| 02.07.2026 | 09:00 - 16:15 Uhr | Erftstadt-Dirmerzheim, AWO Ortsverein, Lourdesweg 3 | |
| 03.07.2026 | 09:00 - 16:15 Uhr | Erftstadt-Dirmerzheim, AWO Ortsverein, Lourdesweg 3 | |
| 01.10.2026 | 09:00 - 16:15 Uhr | Erftstadt-Dirmerzheim, AWO Ortsverein, Lourdesweg 3 | |
| 02.10.2026 | 09:00 - 16:15 Uhr | Erftstadt-Dirmerzheim, AWO Ortsverein, Lourdesweg 3 | |
| 10.12.2026 | 09:00 - 16:15 Uhr | Erftstadt-Dirmerzheim, AWO Ortsverein, Lourdesweg 3 | |
| 11.12.2026 | 09:00 - 16:15 Uhr | Erftstadt-Dirmerzheim, AWO Ortsverein, Lourdesweg 3 | |
| 25.02.2027 | 09:00 - 16:15 Uhr | Erftstadt-Dirmerzheim, AWO Ortsverein, Lourdesweg 3 | |
| 26.02.2027 | 09:00 - 16:15 Uhr | Erftstadt-Dirmerzheim, AWO Ortsverein, Lourdesweg 3 | |
| 29.04.2027 | 09:00 - 16:15 Uhr | Erftstadt-Dirmerzheim, AWO Ortsverein, Lourdesweg 3 | |
| 30.04.2027 | 09:00 - 16:15 Uhr | Erftstadt-Dirmerzheim, AWO Ortsverein, Lourdesweg 3 |
Umgang mit verhaltensauffälligen und traumatisierten Kindern und deren Angehörigen:
MitarbeiterInnen in den unterschiedlichen Institutionen werden immer mehr mit verhaltensauffälligen und traumatisierten Kindern konfrontiert und benötigen daher für ihren Arbeitsalltag selbst mehr Unterstützung. Wenn sie von traumatischen Vorerfahrungen der Kinder erfahren und diese im Alltag begleiten, stellt sie dies vor eine große Herausforderung Die Toleranz für Erregung und Anspannung aber auch Entspannung erscheint bei den Kindern erheblich vermindert und oft braucht es nur eine Kleinigkeit, um eine Lawine von Verhaltensauffälligkeiten unaufhaltsam in Gang zu bringen.
Traumata wie Gewalt, Flucht, sexuelle Misshandlung und Tod haben spezifische Auswirkungen auf Kinder und Jugendliche. Diese können individuell sehr unterschiedlich sein. Die Spuren, die sie hinterlassen, sprengen jedoch oft den Rahmen der bisherigen professionellen und persönlichen Möglichkeiten der Fachkräfte.
Umfang der Weiterbildung:
Die gesamte Weiterbildung setzt sich aus 6 Modulen (je 2 Tage) zusammen. Die Module bauen aufeinander auf und greifen ineinander. Ergänzend zu den Modulen treffen sich die TeilnehmerInnen in festen Peergruppen. Für einen qualifizierten Abschluss ist die Teilnahme an allen Modulen, den Peergruppentreffen, einer Falldarstellung und der Umsetzung eines traumapädagogischen Angebotes in der Praxis notwendig. Die Teilnehmer*innen erhalten zum Abschluss ein aussagekräftiges Zertifikat.
In den Peergruppen sollen die Inhalte der Module reflektiert und vertieft werden. Die Peergruppen dienen zur gegenseitigen Unterstützung bei der Fall- und Projektarbeit. Die Peergruppentreffen sollten sich insgesamt auf mindestens 16 Unterrichtsstunden belaufen.
Die Falldarstellung und die Projektdokumentation erfolgt schriftlich, sollte mindestens 10 DINA4 Seiten umfassen jedoch 20 DINA4 Seiten nicht überschreiten.
Dozentin: Andrea Galitz, Dipl. Pädagogin, Coach, Traumapädagogin, Supervisorin
Wichtig: Um sich zum Modul 2-6 anmelden zu können ist die vorherige Teilnahme am Modul 1 notwendig. Im 2026 wird vor der Weiterbildung 1 Termin für Modul 1 angeboten. Auch Teilnehmer*innen, die in den vorherigen Jahren am 1. Modul teilgenommen haben, können sich anmelden.
Inhalte
Modul 1: 23.04.-24.04.2026 (Donnerstag + Freitag) oder Teilnahme in den Jahren zuvor
ACHTUNG: wird separat angeboten!
Umgang mit Traumatisierten Kindern und deren Eltern – Einführung in die Traumapädagogik
- Traumadefinition und deren Bedeutung für die Arbeit mit Kindern und Familien
- Grundlagen der Traumapädagogik
- Basisstrategien Trauma-zentrierter Pädagogik und Beratung
- Ressourcenorientierte Traumapädagogik
- Pädagogik des sicheren Ortes
- Trauma-pädagogische Haltung
- Elternarbeit
- Zusammenarbeit mit anderen Fachkräften
- Selbstfürsorge – Arbeitsgesundheit
Modul 2: 02.+03.07.2026 (Donnerstag + Freitag)
Bindung und Trauma / Umgang mit Trauma im Kontext von Gewalt, Flucht und Migration
- Kennenlernen der TeilnehmerInnen und Bildung der Peergruppen
- Bindungsmuster, Bindung und Trauma
- Methoden und Haltung einer bindungsorientierten Pädagogik
- Trauma-Dynamiken und -netze erkennen und verstehen
- Gewalt und sexuelle Gewalt im Familiensystem
- Trauma, Krieg, Flucht und Migration
- Reflexion der beruflichen Rolle in Bezug auf die eigene Biographie
Modul 3: 01.+02.10.2026 (Donnerstag + Freitag)
Traumapädagogische Methoden zum diagnostischen Fallverstehen und zu Begleitung der Kinder im Alltag
- Einführung in sozialpädagogische Diagnosemöglichkeiten
- Anwenden von Trauma zentrierter Fallbesprechung und Trauma pädagogischer Diagnostik
- Körperliche, soziale und psychische Stabilisierung der Kinder im Alltag
- Einüben Trauma zentrierter Grundhaltungen und Beziehungsgestaltungen
Modul 4: 10.+11.2026 (Donnerstag + Freitag)
Falldarstellungen und Trauma sensible Beratung von Familiensystemen
- Falldarstellung und Reflexion
- Methoden für die pädagogische und beratende Arbeit mit Eltern
- Methoden und Funktionen der Biografie Arbeit
- Trauma spezifische Beziehungsdynamiken
- Umgang mit Triggern und Flashbacks bei Eltern
- Strukturelle Dissoziation und Ansätze der Ego State Therapie in der Pädagogischen Arbeit
- Kooperation mit anderen Institutionen aus Therapie und Beratung
Modul 5: 25.+26.02.2027 (Donnerstag + Freitag)
Umgang mit Unfällen, Krankheit und Tod / Selbstfürsorge und Abgrenzung
- Auswirkungen von Unfällen, Krankheit und Tod auf das Familiensystem
- Umgang mit den Familien
- Aufgreifen der Themen im Alltag
- Unterstützung und Stabilisierung durch das Team
- Praxis und Reflexion der Selbstfürsorge
- Erkennen und Reflexion eigener emotionaler Reaktionen und Handlungsmöglichkeiten
- Sekundäre Traumatisierung und Mitgefühlserschöpfung
- Möglichkeiten zur Stärkung der Resilienz und Salutogenese
- Reflexion der eigenen Rolle
Modul 6: 29.+30.04.2027 (Donnerstag + Freitag)
Projektvorstellungen / berufliche Weiterentwicklung / Abschied
- Projektvorstellungen der einzelnen TeilnehmerInnen
- Trauma Dynamiken im Team und in der Einrichtung
- Resiliente Führungs- und Einrichtungskultur, achtsame Organisationskultur
- Reflexion der eigenen Position im Team
- Zertifizierung und Abschluss der Weiterbildung
Termine für die Peergruppentreffen sind:
19.11.2026 13-16 Uhr /15.01.2027 13-16 Uhr / 10.03.2027 13-16 Uhr
Bezuschussung über Bildungsscheck / Bildungsprämie NRW möglich. Infos unter:
www.bildungsscheck.nrw.de
www.bildungspraemie.info
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